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Copyright  L. Kruse

   Last update:  31.10. 07

Sommertörn 2004

danach: Sommertörn 2005

Der erste größere Sommertörn führte gleich Richtung Osten. Weitestes Ziel war Danzig, das wir auch erreichten. Hier zeigen wir eine Bilderauswahl.

Mit Rauschefahrt geht es von Rügen nach Kolobzeg,  ehem. Kolberg .

Im Sommer 2004 war die Einfahrt noch im Bau. Die alte Mole in der Mitte dürfte weg sein. Jetzt ist die Einfahrt besonders bei Sturm aus Westen wesentlich sicherer.

Hier ist ein kleiner Teil des Yachthafens zu sehen.. Wir liegen an der Außenmole. Im Innenhafen, hier links, kann man an Heckbojen liegen. Es gibt überarbeitete sanitäre Einrichtungen und ein Restaurant mit volkstümlicher Live-Musik .

In allen polnischen Häfen herrscht ein reger Tourismus. Es gibt z.T. abenteuerliche “Mickey-Maus-Schiffe” für die Binnenländer und ewig viel Kitsch zu kaufen.

Bei starkem Wind schippern wir weiter nach Osten. Mangels einer vernünftigen Windselbsteueranlage muss der Eigner selber Hand anlegen.

Wir sind weit auf See hinausgefahren. Am Horizont sehen wir die Dünen westlich von Leba, übrigens ein Nationalpark und absolut besuchenswert!

Die neue Marina von Leba ist nach westlichen Maßstäben ganz hervorragend gebaut. Wasser und Strom am Steg, Waschmaschine und Trockner; alles ganz wunderbar. Zum Strand sind es 200 m durch einen Kiefernwald, der ein Italien-Flair aufkommen läßt.

Die Einfahrt des Hafens ist nach Osten offen und somit frei von westlichem Schwell. Allerdings sollte der nördliche Molenkopf relativ eng umfahren werden. Nach der Einfahrt (zum Strand hin) wird es schlagartig flach!

In einem langen Schlag ging es dann vorbei an der Halb- insel Hel übers Haff nach Danzig, direkt in die Altstadt!

Jegliche Vorurteile (Polen stehlen) wurden weder von uns noch von anderen Yachten bestätigt. Die Marina in Danzig ist rund um die Uhr bewacht. Man liegt sicher an Schwimmstegen direkt gegenüber dem Krantor.

Wir waren nur 2 Tage dort und haben deshalb nicht mehr als die Altstadt gesehen; aber die kann sich sehen lassen ! Danzig ist ein sehr lohnenswertes Törnziel und der Hafen war im Sommer nicht voll, erstaunlicherweise.

Links: Abendbeleuchtung

Rechts: ABRAXAS vor dem Krantor.     Das Touristen-Foto mußte sein.

Über Hel, Leba und Bornholm ging es dann zurück. Es war eine beschwerliche Fahrt gegen die vorherrschenden Westwinde.

Unsere Westerly 33 hat sich hervorragend bewährt.

Vielen Dank der “LIMBO”-Crew für das schöne Bild.

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Sommertörn 2005

Der Törm führte uns nach Südschweden bis Karlskrona und Utklippan. Hier sind einige Eindrücke:.

Unter Einsatz des eigenen Lebens versucht der Skipper, aus dem Hiddensee-Fahrwasser zu kommen. Das Setzen des Blisters verbietet sich hier von selbst - es ist viel zu eng.

Der wunderschöner Hafen von Glowe war dann unser Starthafen nach Schweden. Aufgrund von Nebel konntern wir nicht gleich weiter und genossen die Abende im Hafen, umrahmt mit Trompenmusik.

Glücklicherweise gibt es hier oben immer etwas zu gucken...z.B. das Kap Arkona.

Nach einer unspektakulären Überfahrt erreichten wir den südlichsten und stinkenden Hafen von Smygehuk.

An der schwedischen Küste ging es langsam nach Osten. In Koseberga gibt es auf dem nahen Hügel eine beeindruckende Schiffssetzung.

Besonders der Sonnenuntergang läßt sich von hier oben wunderbar beobachten. Ortskundige ziehen mit Picknick-Körben an lauen Sommerabenden dort hinauf.

Am Horizont ist Bornholm zu sehen !

Nächster Hafen: Simrishamn; der größte Yachthafen weit und breit !

Auf dem Nachbarschiff gab es eine Kleinigkeit am Topp zu richten....mit dem Endergebnis, dass daraus eine längere Aktion wurde; beide (Skipper und Tochter) kamen wohlbehalten aus luftiger Höhe (Sunbeam 39) unten an.

Einer der Vorteile war, dass wieder einmal ein Luftbild unserer ABRAXAS gemacht werden konnte.

Der Hafen von Karlskrona liegt nahe der Altstadt. Waschmaschine und Trockner sind frei - sehr angenehm.

In der Nähe gibt es ein marinehistorisches Museum (Eintritt frei) mit einem Unterwassergang zu einem Wrack - man fühlt sich wie Kapitän Nemo.

Diese Wolkenwalze brachte leider keinen Wind. So motorten wir nach Utklippan.

Utklippan hat zwei Einfahrten.

Der Blick vom Leuchtturm ermöglicht diesen Überblick.Mit einem kleinen Ruderboot oder dem eigenen Beiboot erreicht man die Nachbarinsel.

LIMBO und ABRAXAS in trauter Zweisamkeit. Dabei können Segelyachten fast nicht unterschiedlicher sein - Sportwagen und Reisebus.

Ein letzter Blick zurück nach Utklippan, dann geht es auf den langen Törn nach Bornholm.

Hammerhavn ist doch immer wieder einen Hafentag wert. Besonders mit diesem Blick über Hafen und Burg Hammershus. Empfehlenwert ist ein Spaziergang zum Steinbruch. Hinter dem See geht links ein Weg bergauf......

Durch eine Regenfront zur Sonneninsel Hiddensee !

Kloster war sehr voll, doch der freundliche Hafenmeister fand noch ein Plätzchen für uns.

Es war wieder einmal ein erholsamer Sommertörn; einige neue Häfen konnten wir sehen und Bekanntes wurde in Erinnerung gebracht.

Zum letzten Mal öffnet sich für uns die Ziegelgrabenbrücke

Der Herbst brachte dann noch ein paar wunderschöne Segeltage und Sommenuntergänge !

Auf Wiedersehen im nächsten Jahr.

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