Info’s zum Hafen von Klaipeda

 

 (teilweise Übersetzung der offiziellen Webseite, www.lbs.lt, ergänzt durch eigene Erfahrungen)

 

  • Der Hafen ist ständig offen, 24 Stunden am Tag, 7 Tage in der Woche.
  • Sie erreichen über VHF die Station „Klaipeda Traffic“ auf CH 16.
  • Bei Annäherung an den Hafen melden Sie sich bitte an. Rufen Sie „Klaipeda Traffic“. Sie werden auf einen anderen Kanal verwiesen (13 oder 73). Nennen Sie dann den Schiffsnamen, ihr Rufzeichen, die Nationalität, Anzahl der Personen an Bord und ihren letzten Hafen.
  • Dabei buchstabieren Sie bitte den Schiffsnamen.
  • Melden Sie sich wieder ab, wenn Sie Klaipeda verlassen unter Nennung des nächsten Hafens.
  • Yachten aus der EU, die aus einem EU-Hafen kommen, müssen nicht zum Zoll.

Navigation im Hafengebiet:

  • Die Strömung im Hafen kann bis 1,2 Knoten betragen. Die Strömung ist abhängig von der Windrichtung:
  • Seewärts bei Wind aus E bis SW
  • In die Nehrung hinein bei Wind aus W bis N
  • Einlaufend grün an grün
  • Im Fahrwasser beträgt die Tiefe 10 bis 12 Metern.
  • Beidseitig der Einfahrt befindet sich eine Untiefe mit 5 Metern. Bleiben Sie in der Mitte des Fahrwassers beim Einlaufen
  • Innerhalb des Hafengebietes befinden sich keine Unterwasserhindernisse.
  • Segeln ist grundsätzlich verboten. Lassen Sie Ihre Maschine mitlaufen. (Eigene Erfahrung: Segelboote fahren nur an der Nehrungsseite außerhalb des Fahrwassers.
  • Überqueren des Fahrwassers ist nur im rechten Winkel und nicht unter 500 m vor einem Frachtschiff gestattet.
  • Position der Ansteuerungstonne: 55°43,791 N, 020°59,746 E (Daten aus 2004, Standard WGS 84)
  • Position der Hafeneinfahrt zwischen den Wellenbrechern: 55°43,697 N, 021°04,686 E
  • Ausreichende Wassertiefe ist vorhanden
  • Empfohlener Abstand vom Ende der Wellenbrecher:
    Bei ruhiger See: Nicht unter 20 m
    Bei rauer See: Mitte Fahrwasser
  • Die Ansteuerung aus südlicher Richtung ist tiefer als die nördliche.
  • Warnung: Am äußeren Ende des nördlichen Wellenbrechers befindet sich ein Wrack, das teilweise zu sehen ist.
  • Eine schwarze Tonne markiert die NW-liche Ansteuerung am nördlichen Wellenbrecher
  • In Abhängigkeit von der Windrichtung läuft ein Strom bis zu 1 kn quer zur Hafeneinfahrt in nördlicher Richtung bei Wind aus S bis W
  • Die vorherrschende Windrichtung : W bis SW
  • Internetadresse des „Old Castle Harbours“: www.ports.lt/jacht.php?lang=EN
  • Der Innenhafen war bei unserem Besuch nicht frei. Es gibt viele Schiffe von Einheimischen. Wir lagen mit anderen Gästen an der Außenseite im Dane-Fluss.
  • Internetadresse des „Smiltyne-Yachtclubs“: www.balticmarinas.com/article/archice/236/
  • 2011 war der Yachtclub geschlossen, denn es wurde gebaut.
  • Auf der Webseite www.balticmarinas.com gibt es auch Infos zu anderen Häfen, einschließlich Nida, aber auch eine pdf-Datei der Nehrung. Diese Zeichnung reicht allerdings nur dann aus, wenn ein Schiff mit „richtiger“ Seekarte Ihnen den Weg zeigt.
  • Navigation innerhalb der Kurischen Nehrung:
  • Nord-Süd-Ausdehnung bis zur russischen Grenze: 23 sm, E nach W: 5 sm Anm.: Entfernung vom Old Castle Harbour bis Nida: 30 sm
  • Die Tiefe im Fahrwasser beträgt ungefähr 2,5 m, abhängig von der Windrichtung. Schwankungen von 0,3 m können auftreten.
    Anm.: Als wir dort fuhren, maßen wir Tiefen von unter 2 m, aber nur in einem Bereich im Fahrwasser    (!)einlaufend kurz vor dem Leuchtturm Perwalka. Eine Yacht mit 1,65 m Tiefgang setzte hier auf, kam aber alleine wieder mit Motorunterstützung frei.
  • Das Fahrwasser der Lagune beginnt am Ende des Hafens in der Nähe der kleinen Insel. Sie sehen die auffälligen Masten der Hochspannungsleitung. Die Insel MUSS an der Westseite passiert werden. Die Leitung befindet sich mind. 28 m über WL. An der anderen Seite der Insel ist es sehr flach und die Hochspannungsleitung hängt deutlich tiefer (8 m).
  • Der schmalste Teil der Lagune befindet sich beim Ort Juodkrante.
  • Es wird intensive Stellnetzfischerei betrieben. Die Netze reichen oft bis dicht an das Fahrwasser und es kommt vor, dass verlassene Holzpfosten im Wasser stehen. Halten Sie immer Abstand zu den äußeren Seiten der Netze.
  • Es ist außerordentlich wichtig, das Fahrwasser von Klaipeda bis zum Leuchtturm Perwalka einzuhalten! Danach teilt sich das Fahrwasser (siehe Seekarte!) und es ist ausreichend Platz zum Segeln in tieferen Gewässern.
  • Um den Leuchtturm herum gibt es eine Untiefe – halten Sie das Fahrwasser ein.
  • Bevor Sie Nida erreichen, passieren Sie das Kap Bulvikio. Dort gibt es eine Sandbank. Fahren Sie nicht außerhalb des Fahrwassers an der „grünen Seite“, d.h. Steuerbord.
  • 0,3 sm vor dem Kap Bulvikio befindet sich ein Wrack, das mit einer Untiefentonne (schwarz-gelb) markiert ist. Einige Meter in der Nähe der Untiefentonne sieht man noch den Schornstein aus dem Wasser ragen. Anm.: Wir blieben immer im Fahrwasser und haben nichts gesehen).
  • Alle grünen Tonnen müssen östlich passiert werden (einlaufend grün an grün - versteht sich von selbst)
  • Es gibt in Nida zwei Häfen: Den Gästehafen auf der südlichen Seite und den nördlichen Fischereihafen. Um eine Sandbank zu umfahren, ist es nicht sinnvoll, direkt von der letzten grünen Tonne auf die Einfahrt des Fischereihafens zuzufahren.
  • Der Gästehafen kann aus jeder Richtung angelaufen werden. Sie liegen an Mooringtonnen, die ca. 20 m vor der Kaimauer ausgelegt wurden. Anm.: Wenn alle Tonnen belegt sind, gibt es die Möglichkeit des Längsseits-Liegens an der Mole – aber dann ist es weiter zur Toilette.
  • Das Original wurde freundlicherweise vom Kapitän der Yacht „BLUE BIRD“, Herrn Arturas Dovydenas zusammengestellt.

 

 

Dies ist eine private Übersetzung als Erstinfo für Skipper, die diese Gegend befahren wollen! Jegliche Haftung oder eine Garantie auf die Richtigkeit oder Zuverlässigkeit der Informationen wird nicht übernommen.

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