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Nach zwei Nächten geht es morgens um 6:00 Uhr wieder los. Wir starten bei frischen SW-Wind, der im Laufe des Tages zunehmen und auf W drehen soll. Da wir fast genau nach Norden wollen, passt alles wunderbar.
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Wir unternehmen ja eine Urlaubsreise - also nutzen wir den Starkwind als Hafentage, denn so weit weg von zu Hause in nördlicher Richtung waren wir noch nie. Was gibt es in Skagen zu bestaunen? Natürlich die Nordspitze, an der man mit dem einen Bein in der Nordsee, mit dem anderen in der Ostsee steht.....
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Und dann kam, was angekündigt war, allerdings heftiger als erwartet: Flaute!
24 Std. dümpeln wir auf der glatten Nordsee herum, kein Schiff weit und breit. Wahrscheinlich geht der Haupt-Schiffsverkehr nicht direkt nach Westen, sondern nach SW zum Kanal. Ein Schiff “überholt” uns, ansonsten sehen wir nur einige Bohrinseln.
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Unsere Erfahrung mit Fraserburgh: Nette Leute, billig (20 Pounds für 5 Nächte), Trinkwasser am Schlauch im Nachbarbecken, Müllentsorgung im Hafenbüro - sonst nichts! Wir waren im Schwimmbad, um zu duschen und für die schmutzige Wäsche gibt es eine Wäscherei nahe des Hafens (in Fraserburgh ist fast alles nahe am Hafen!). In der Main Street gibt es einen Supermarkt und die Touristeninfo.
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Außer Trinkwasser gibt es hier keine Versorgung. Dafür ist das Festmachen kostenfrei. Die Insel selbst kann ich wärmstens empfehlen. Nette Leute, einen kleinen Laden für die Notversorgung und viel Natur.
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Die Rückfahrt ist schnell erzählt:
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Mit flauen Winden überquerten wir wieder die Nordsee. Die Fahrt bis Skagen hat nun leider 6 Tage gedauert. Die Küste Norwegens sahen wir viel zu lange - aber wo kein Wind wehte, kamen wir nicht vorwärts und genossen die Tage ohne Landsicht. Über Skagen segelten wir zurück nach Kopenhagen und damit in bekannte Gewässer.
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